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Michelle Obama: Die neue First Lady

Die neue First Lady

Michelle Obama, die neue First Lady

Michelle Obama – Im Januar zieht sie als erste Afroamerikanerin ins Weiße Haus ein. Wie ist die Frau gestrickt, die jetzt Vorbild wird?

So eine First Lady hatte die USA in ihrer 232-jährigen Geschichte noch nie. Denn Michelle Obama (44) ist nicht nur schwarz – was für sich allein schon eine Sensation ist -, sie ist nicht nur hingebungsvolle Mutter von zwei süßen Mädchen. Sie ist die wahrscheinlich die härteste Nuss, die Amerika zu knacken hat. Selbst Hillary Clinton wirkt neben ihr wie ein Topf Softeis.

Michelle Obama gehört nämlich zu diesem Typ emanzipierte, ehrgeizige Karrierefrau, vor dem Männer gern Angst haben. Weil sie plötzlich ihre Vorgesetzten sind, mehr Geld verdienen und das dickere Auto fahren. Nebenher ziehen sie zwei Kinder groß als wäre es ein klacks, Und wenn sie dann noch 1.80 Meter groß und Zehnkämpfer sind, kann das furchterregend wirken. Michelle weiß das genau. „Dass er mit mir klarkommt, ist daher einer der Gründe, warum Barack zum Präsidenten taugt“, sagt sie. Nur ein sehr starker Typ verträgt eine dermaßen starke Frau.

Sie ließ Obama eiskalt zappeln

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Amerika mag über so viel Selbstbewusstsein staunen. Aberr Michelle Obama hat es sicht hart erarbeitet. Als Tochter eines simplen Mechanikers und einer Hausfrau wuchs sie in sehr einfachen Verhältnissen in Chicagos Problem-Stadtteil South Side auf. Doch dank herausragender schulischer Leistungen erkämpfe sich das Arbeiterkind Stipendien an den Elite-Universitäten Princeton und Harvard. Dann stieg sie als Juristin in die renommierte Chicagoer Anwaltskanzlei Sidley & Austin ein, wo sie im Sommer 1989 den Praktikanten Barack Obama kennen lernte. Er fand sie hinreißend. Machte ihr den Hof. Lud sie zum essen ein. Sie ließ ihn monatelang zappeln. Und nach der Hochzeit 1992 bracht sie dann das meiste Geld nach Hause, zuletzt als Verwaltungschefin einer Chicagoer Uni-Klinik. Seit 2007 macht sie hauptberuflich Wahlkampf für ihren Mann. Tja, und was Michelle einmal anpackt…

Wahrscheinlich weil sie auch gern schmale Etui-Kleider trägt, zum shoppen geht und noch kleine Kinder hat, wird Michelle nun des Öfteren mit der einstigen First Lady Jackie Kennedy verglichen. Dabei kann der Unterschied kaum größer sein zwischen dem zarten Töchterchen aus der Oberschicht und der schwarzen Amazone aus dem Arbeiterviertel. Jackie kümmerte sich um die Verschönerung des Weißen Hauses, Michelle wird sich eher darum kümmern, dass Kriegsveteranen besser versorgt sind.

Barack Obama würde auch nie so aus der Reihe tanzen wie der notorische Fremdgänger JFK. Würde er nie wagen. In seiner Biografie „Verwegenheit der Hoffnung“ schreibt Barack Obama, dass seine Frau ihn manchmal unterwegs anruft und auffordert, Dinge wie Ameisenfallen mitzubringen „ich legte den Hörer auf und fragte mich, ob Ted Kennedy oder Hohn McCain auf dem Heimweg wohl auch Ameisenfallen kaufen. „Wohl kaum!“

Michelle sorgt eben dafür, dass ihr Mann auf dem Boden bleibt. Da, wo sie auch steht. Und diese Frau wird nun zum Vorbild aus aller Welt- arm, reich, weiß, schwarz, groß, klein. Viel Glück Michelle Obama!

Quelle: Alles für die Frau

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