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Ansturm auf Wintermode im Handel

So einen Winter gab es in Deutschland schon lange nicht mehr. Das Thermometer kommt aus den roten Zahlen gar nicht mehr heraus. Zweistellige Minusgrade sind plötzlich normal. Deutschland friert! Das Südhessener Sonntag Morgenmagazin hat sich im regionalen Einzelhandel umgehört: Wird gespart und gefroren oder gebummelt und gekauft?

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Wintertrends bei Alba Moda

Wintertrends bei Alba Moda

Ein Betreiber aus Dieburg erklärt: „Wir hatten einen sehr guten Umsatz mit Jacken, Pullovern sowie Mützen, Handschuhe und Schals. Man könnte von diesen Artikeln mehr verkaufen, als man auf Lager hat. Auch der Umsatz im Herbst- und das Weihnachtsgeschäft waren sehr gut.“

Der Geschäftsführer eines Kaufhauses in Groß-Gerau erinnert sich: „Der Verkauf im Herbst lief schon gut, da der September ziemlich kalt war. Seit es draußen so frostig ist, machen wir tolle Umsätze mit Winterbekleidung für Kinder. Aufgrund der derzeitigen Temperaturen sind außerdem Kopfbedeckungen sowie Schals und Handschuhe der Renner.“

Die Inhabern eines Modehauses in Biebesheim gibt sich unbeeindruckt: „Bei uns war schon ab Herbst viel los, schließlich war der September schon recht kühl. Da wir regelmäßigneue Ware bekommen, ist auch jetzt die Auswahl noch groß.“ Absoluter Trend wären Strickwaren. Der aktuelle Kälteeinbruch macht sich im Geschäft wenig bemerkbar, was auch daran liegt, dass bereits die neue Frühjahrsmode das extrem winterliche überlagert. Trendfarben im Winter was Lila, auch im Frühling dominiert Pink zusammen mit Flieder, Pistazie aber auch Schlamm und Kaki-Töne.

Der Personalleiter bei Karstadt Darmstadt ist vom Ansturm auf Wintermode ganz begeistert. „Die aktuelle Kälte räumt unsere Lager leer.“ Auch bei Karstadt gilt: Der Preis allein ist für die Kundschaft nicht das Hauptargument. Günstig und gut ist gefragt. Im Trend liegen Kaschmir bei Damen und Herren. Rabatte machen die hochwertige Ware aktuell noch attraktiver. Schließlich muss Platz geschaffen werden für die Frühjahrskollektionen.

Die Geschäftsführerin vom Kaufhof Darmstadt musste sogar schon nachordern: „Winterbekleidung, Mützen und Schals gehen plötzlich weg, wie warme Semmeln, alle frieren.“ Trotz Finanzkrise gilt: Praktisch und vor allem hochwertig geht vor günstig. Sparfüchse können sich freuen.: Am 19. Januar startet der Winterschlussverkauf.

Quelle: Sonntag Morgenmagazin (www.somoma.de)

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